Sonnet No.24

R. DeCormier

Sollen wir unsere uralte Freundschaft, diegroßen

niemals werbenden Götter, weil sie der harte

Stahl, den wir streng erzogen, nicht kennt, verstoßen

oder sie plötzlich suchen auf einer Karte?

Diese gewaltigen Freunde, die uns die Toten

nehmen, rühren nirgends an unsere Räder.

Unsere Gastmähler haben wir weit —, unsere Bäder,

fortgerückt, und ihre uns lang schon zu langsamen Boten

überholen wir immer. Einsamer nun auf einander

ganz angewiesen, ohne einander zu kennen,

führen wir nicht mehr die Pfade als schöne Mäander,

sondern als Grade. Nur noch in Dampfkesseln brennen

die einstigen Feuer und heben die Hämmer, die immer

größern. Wir aber nehmen an Kraft ab, wie Schwimmer.