Du bist so fremd

R. Koczalski

Du bist so fremd, du bist so bleich.

Nur manchmal glüht auf deinen Wangen

ein hoffnungsloses Heimverlangen

nach dem verlornen Rosenreich.

Dann sehnt dein Auge, tief und klar,

aus allem Müssen, allem Mühen

ins Land, wo nichts als stilles Blühen

die Arbeit deiner Hände war.