Gang bei Nacht

R. Wagner-Régeny

Busch und Wiese, Feld und Baum

Stehen in begnügtem Schweigen,

Jeder ganz sich selbst zu eigen,

Jeder tief in seinem Traum.

Wolke schwebt und lichter Stern,

Wie zu hoher Wacht berufen,

Und der Berg mit steilen Stufen

Türmt sich dunkel, hoch und fern.

Alles weilt und hat Bestand,

Ich allein mit meinen Schmerzen

Treibe fern von Gottes Herzen

Weiter ohne Sinn durchs Land.