Nun blüht die Welt nicht mehr für mich

R. Wagner-Régeny

Nun blüht die Welt nicht mehr für mich,

Nicht mir ruft Wind und Vogelschrei.

Mein Weg ward schmal, ich geh vorbei,

Kein Freund begleitet mich.

Und jeder Blick ins frohe Tal,

Wo meine Jugend heimisch war,

Ist nun für mich Gefahr

Und bittre Qual.

Und stieg ich nieder noch einmal,

Zu stillen meines Heimwehs Not,

So stünde dort, wie überall

An meinem Weg der Tod.