Träume
S. Karg-Elert
Träume, träume, mein liebes Kind,
Schlafe süss und träume, träume!
Trüb erhellt vom Lämpchen sind uns're Räume,
Haben heut kein Öl zu Haus,
S'ist kein Geld zu über,
Geht wohl bald das Lämpchen aus,
Brennt schon immer trüber,
Bald nun still und dunkel sind uns'res Stübchens Räume.
Schlafe, schlafe, mein liebes Kind,
Schlafe süß und träume, träume!