Auf ihrem Grab, da steht eine Linde
Robert Schumann
Auf ihrem Grab, da steht eine Linde,
Drin pfeifen die Vögel und
Abendwinde,
Und drunter sitzt, auf dem grünen
Platz,
Der
Müllersknecht mit seinem Schatz.
Die Winde, die wehen so lind
und so schaurig,
Die Vögel, die singen
so süß und so
traurig:
Die schwatzenden Buhlen, die
werden stumm,
Sie weinen und wissen selbst nicht warum.