Bei Schenkung eines Flügels
Schumann
Die Orange und Myrthe hier
Und rings der Blumen Zier,
Und in der Mitte ein Flügel fein,
Das muß wohl von meinem Liebsten sein.
Er sei Dir werth; wie schön sie blüht,
Die Blume verblüht; was tiefer glüht,
Du hegst es im Herzen auf treuem Herd
Die Kunst sie bleib Dir werth!
Und kann ich nicht immer bei dir sein,
Eil' dann zum Freund und denke mein!
Doch denk' ich daß wir in allen Tagen
All Leid und Freud zusammentragen.