Der Sandmann

Robert Schumann

Zwei feine Stieflein hab ich an

Mit wunderweichen Söhlchen dran,

Ein Säcklein hab ich hinten auf,

Husch! trippl' ich rasch die Trepp' hinauf;

Und wenn ich in die Stube tret,

Die Kinder beten das Abendgebet

Von meinem Sand

zwei Körnelein

Streu ich auf ihre Äugelein,

[Da schlafen sie die ganze Nacht

In Gottes und der Englein Wacht.

Von meinem Sand zwei Körnelein

Streut' ich auf ihre Äugelein:]

Den frommen Kindern soll gar schön

Ein froher Traum vorübergehn.

Nun risch und rasch mit Sack und Stab

Nur wieder jetzt die Trepp' hinab,

Ich kann nicht länger müßig stehn,

Ich

muß noch heut zu Vielen

gehn, --

[Da nicken sie schon und lachen im Traum,

Und öffnete doch mein Säcklein kaum!]