Ich kann's nicht fassen

Schumann, Robert

Ich kann's nicht fassen, nicht glauben,

Es hat ein Traum mich berückt;

Wie hätt er doch unter allen

Mich Arme erhöht und beglückt?

Mir war's, er habe gesprochen:

„Ich bin auf ewig dein“—

Mir war's—ich träume noch immer,

Es kann ja nimmer so sein.

O lass im Traume mich sterben,

Gewieget an seiner Brust,

Den seligen Tod mich schlürfen

In Tränen unendlicher Lust.