Ach weh mir unglückhaftem Mann

Strauss, Richard

_Ach weh mir unglückhaftem Mann_, daß ich Geld und Gut nicht habe,

Sonst spannt' ich gleich vier Schimmel an und führ' zu Dir im Trabe.

Ich putzte sie mit Schellen aus, daß Du mich hört'st von Weitem,

Ich steckt' ein'n großen Rosenstrauß an meine linke Seiten,

Und käm' ich an Dein kleines Haus, tät ich mit der Peitsche schlagen,

Da gucktest Du zum Fenster 'naus: „Was willst Du? tätst Du fragen.

Was soll der große Rosenstrauß, die Schimmel an dem Wagen?“

„Dich will ich, rief ich, komm heraus!“ Da tätst du nimmer fragen.

„Nun Vater, Mutter, seht sie an und küßt sie rasch zum Scheiden,

Weil ich nicht lange warten kann, meine Schimmel woll'ns nicht leiden.“