Wenn ich auf deiner brücke steh

T. Adorno

»Geh ich an deinem haus vorbei

So send ich ein gebet hinauf

Als lägest du darinnen tot.«

Wenn ich auf deiner brücke steh

Sagt mir ein flüstern aus dem fluss:

Hier stieg vordem dein licht mir auf.

Und kommst du selber meines wegs

So haftet nicht mein aug und kehrt

Sich ohne schauder ohne gruss

Mit einem inneren neigen nur

Wie wir es pflegen zieht daher

Ein fremder auf dem lezten gang.