Städterbua und Almadirn

T. Koschat

Es wår gråd Tånz af der Sennerhuam,

då kumen von der Stådt a dutzend Buam.

Wår dås a Schau'n, wår dås a G'red,

von d'Anen Lob, von d'Åndern G'spöt.

Doch An muass i's går ån'tån håb'n,

der fångt mi ån glei auszufråg'n:

Wer i wohl war', und ob i 'hn möcht';

i war' für ihn hålt so gånz recht.

„In deine Hår und deine Zähnt,

då bin i,” mant er, „wirkli gånz verbrennt.

Geh' schau mi ån und liab mi a;

nimm mi zum Månn und såg nit na.”

Es war' schon recht, du Städterbua,

doch håst jå Diandlan in der Stådt wohl gnua.

Håm klan're Füaß', håm fein're Händ',

håm schön're Hår und weiß're Zähnt.

Doch An's gibt's, wås den Städtern fehlt,

nit Ånseg'n ist's und a nit Geld.

Hör mi nur ån, wås i dir såg,

verschon' mi dånn mit deiner Fråg!

Die Städterdirn und Städterbuam

sein süaßer oft åls wia a Zuckerruam.

Sö busseln gern, und feurig san's,

doch a Herz, dås Liab fühlt, håm s'hålt kan's.