A Busserl vom Diandlan

T. Koschat

Tånzen und singen, dås is mei Freud,

z' rafen und ringen, då hätt'i a Schneid.

Und bin i recht zurnig, und bin i recht zach,

nur An's måcht mi hamlich, nur An's måcht mi wach:

A Busserl von Diandlan, dås schmeckt hålt so fein!

A Busserl von Diandlan, und guat muass i sein.

's Beten und Frummsein geht mir nit ein,

i sitz hålt viel liaber in Wirtshaus bein Wein.

Doch zupft mi mei Diandle und sågt „Gehst nit ham?”,

då gibt's mir an Drahler, wer' wach wia a Lahm.

A Busserl von Diandlan, dås stimmt an hålt um!

A Busserl von Diandlan macht den Teufel selbst frumm.

Ruaft mi der Kaiser, z' streiten für's Lånd -

die Karntner, die sein jå åls tåpfer bekånnt!

Und trifft mi a Kugel und z'reißt mir die Brust,

Noch An's möcht' i håben, dånn stirb i mit Lust:

A Busserl von Diandlan, dås lindert den Schmerz!

A Busserl von Diandlan, dann bricht's Karntnerherz.