Dein Antlitz

T. Lundquist

Wenn ich so an deinem Antlitz zehre

wie die Träne an dem Weinenden,

meine Stirne, meinen Mund vermehre

um die Züge, die ich an dir kenn,

[mein ich über jene Ähnlichkeiten

die uns trennen, weil sie doppelt sind

eine reine Gleichung auszubreiten,]

Nun erst, Nachtstunde, bin ich ohne Angst

und darf in aufgeblühtem Schauen stehen,

da du für dein unendliches Geschehen

mein ungenügendes Gesicht verlangst.

Jetzt tritt aus ihm die Ähnlichkeit hervor