Wilde Fratzen schneidet der Mond in den Sumpf

T. Rank

Wilde Fratzen schneidet der Mond in den Sumpf

Und dumpf

Kreist die Welt.

Hätt' ich nur die Welt überstanden!

Damals als wir uns beide fanden

Blickte auch die Natur so gemein,

Aber dann kam der Sonnenschein

Und sang sein Strahlenlied

Bis über den Norden.

Nun nagt der Maulwurf an Deinem Gebein,

In der Truhe heult die rote Katze.

Ein Kater schlich, sie lustzumorden

Aus vollmondblutendem Abendschein.

Wie die Nacht voll grausamer Sehnsucht blüht!

Der Tod selbst fürchtet sich zu zwei'n

Und kriecht in seinen Erdenschrein,

Aber – ich pack' ihn mit meiner Tatze!