Du gleichst der Rose, die am Strauche glüht
V. Andreae
Du gleichst der Rose, die am Strauche glüht,
Du gleichst dem Schwan, der auf den Fluten zieht,
Dem klaren Quell, der aus den Felsen schäumt,
Der Nachtigall, die in den Büschen träumt;
Du gleichst dem Windhauch, der in Blättern rauscht,
Dem Glockenliede, dem die Andacht lauscht.
Du gleichst der Sonne strahlend heitrer Pracht,
Du gleichst der stillen, märchenschönen Nacht.
Wo lebt der Reiz, der dich nicht ganz umschwebt,
Wo lebt der Zauber, der in dir nicht lebt?!