Wie einer, der im Traume liegt

W. Lang

Wie Einer, der im Traume liegt

Versank ich still und laß,

Mir war's, als hätt' ich obgesiegt,

Bezwungen Lieb' und Haß.

Doch fühl' ich, daß zu jeder Frist

Das Herz sich quält und bangt,

Und daß es nur gebrochen ist,

Anstatt zur Ruh' gelangt.

Du hast zerstückt mit Unbedacht

Den Spiegel dir, o Thor!

Nun blickt der Schmerz verhundertfacht,

Vertausendfacht hervor.