Komm herbei, Tod
W. Petersen
Komm herbei, komm herbei, Tod!
Und versenk in Zypressen den Leib.
Lass mich frei, lass mich frei, Not!
Mich erschlägt ein holdseliges Weib.
Mein Leichentuch, mit Tannenstreu
O umhüllt es!
Mein Todeslos, kein Mensch so treu
Erfüllt es.
Keine Blum, keine Blum süss
Sei gestreut auf den schwärzlichen Sarg.
Nicht ein Freund, nicht ein Freund grüss
Mein Gebein wo die Erd' es verbarg!
Zu sparen tausend Ach und Weh,
Legt mich wo keine
Arm treue Seel mein Grab je seh
Und weine!