Das lockere saatgefilde lechzet krank

A. Webern

Das lockere saatgefilde lechzet krank

Da es nach hartem froste schon die lauern

Lenzlichter fühlte und der pflüge zähne

Und vor dem stoß der vorjahr-stürme keuchte:

Sei mir nun fruchtend bad und linder trank

Von deiner nackten brust das blumige schauern

Das duften deiner leichtgewirrten strähne

Dein hauch dein weinen deines mundes feuchte.