Sommernacht

A. Eibenschütz

Im weichen Dämmerglanze

hin träumet Fluss und Tal,

die Wellen rauschen plaudernd

im lichten Mondenstrahl.

Es geht wie zärtlich Flüstern

durch alle Wipfel sacht;

die Blumen öffnen duftend

den Kelch der schönen Nacht.

Und ein unendlich Sehnen

mein einsam Herz befällt.

Die Liebe geht, die süße,

jetzt leise durch die Welt.