Verlust
A. Eibenschütz
Ich wandle traumverloren
und weiß nicht, wie's geschah:
Hast Treue mir geschworen
und bist nun nicht mehr da.
Es brennen mir die Wangen
wie erst, da ich dich sah;
heiß möcht' ich dich umfangen,
und du, du bist nicht da.
Das Leid tät' ich erwerben,
das blieb mir treu und nah.
Mit ihm auch werd' ich sterben:
Du bist ja nicht mehr da!