Den Weibern taugt der Brunnen

C. Banck

Mein Weib, die will mir wehren

das Bier und auch den Wein,

sie spricht, ich tu' verzehren

ihr Gut und auch das mein'.

Ihr' Wort', die sein ganz eitel,

ich geb' ihr kurz Bescheid;

obschon wird leer der Beutel,

kommt doch kein Schab' ins Kleid.

Sie sagt mir viel von Wasser,

es sei ein starker Trank,

sie spricht, ich sei ein Prasser

und wär' vom Saufen krank.

Kein' Wein tut sie mir gönnen,

daran mir nit viel leit!

Den Weibern g'hört der Brunnen,

den Mann der Wein erfreut!