Verzagen
Brahms
Ich sitz' am Strande der rauschenden See
Und suche dort nach Ruh',
Ich schaue dem Treiben der Wogen
Mit dumpfer Ergebung zu.
Die Wogen rauschen zum Strande hin,
Sie schäumen und vergehn,
Die Wolken, die Winde darüber,
Die kommen und verwehn.
Du ungestümes Herz sei still
Und gib dich doch zur Ruh',
Du sollst mit Winden und Wogen
Dich trösten, - was weinest du?