Trutz und Trost
C. Obermeyer
Und mag's dem Bürger wohlergehn
Daheim im trägen Glänze --
Wir aber wollen draußen stehn
Im Wetter auf der Schanze!
Uns war kein Lager je zu eng,
Uns macht' kein Sturmwind zagen,
wir wollen froh im Sturmgedräng'
Die arme Seele wagen.
Denn Feuer flammt' in uns'rer Brust,
Und flammt' aus den eisernen Stücken,
Und wen die Kugel treffen mußt',
Den traf sie nimmer im Rücken.
Und sollen wir auch Stund' für Stund'
Um unser Leben werben --
So bleibt uns doch der Trost vergunnt:
Unkraut kann nimmer verderben!