Dämmerung
C. Schneider
Ich halte meine Augen halb geschlossen
Graumütig wird mein Herz und weich
Die Welt verwandelt sich, ein grenzenloser Teich
Und heilige Angst hemmt seine Flossen
Am Morgen war ich blütenreich
Und über Nacht froh aufgeschossen
Vom Zauber meiner Tränen übergossen
Nun färben meine Wangen meine Spiegel bleich