Ich stand in dunkeln Träumen
Clara Schumann
Ich stand in dunkeln
Träumen
Und starrte
ihr Bildniß an,
Und das geliebte Antlitz
Heimlich zu leben begann.
Um ihre Lippen zog sich
Ein Lächeln wunderbar,
Und wie von Wehmuthsthränen
Erglänzte
ihr
Augenpaar.
Auch meine Thränen flossen
Mir von den Wangen
herab --
Und ach, ich kann es
nicht glauben,
Daß ich Dich verloren hab'!