Der Narr

E. Smyth

War ein armer Hanswurst in weißem Kleid,

musst' in Kerker und Ketten geh'n;

und er tanzt bei Tag und zu nächt'ger Zeit,

wenn die Sterne im Tanz sich dreh'n.

O Narr, dummer Narr, worauf du nur baust?

Fliehst nimmer aus dunklem Gelass,

bleibst gefesselt am Fuß von des Schicksals Faust,

und du tanz'st wie die Flieg' im Glas.

Schwer drückt die Kette mich armen Wicht,

dem nimmer die Freiheit lacht,

doch mein Herz, o mein Herz ist ein tanzend Licht,

und in Sternen singt mir die Nacht.

O lasst mich erstickt im finsteren Turm

und schmiedet in Ketten mich ganz;

die Seele ist frei und jagt mit dem Sturm

in seligen Höh'n zum Tanz.