Hans und Liesel

F. Abt

Und der Hans schlich umher,

Trübe Augen, blasse Wangen,

Und das Herz ihm befangen

Und das Herz ihm so schwer,

Und die Liese vor der Thüre,

Rotes Mieder, gold'ne Schnüre,

Schaut hinauf nach dem Himmel

Und sieht den Hans gar nicht an.

Liebe Liese, komm' her,

Laß den Himmel, der ist trübe,

Doch im Herze die Liebe

Denn die brennt gar zu sehr.

Aber, wenn du wieder gut bist

Und du wieder deinen Hans küßt,

O dann ist auch der Himmel

Auf einmal wieder hell.

Und er bittet und fleht,

Und er zupft sie am Zöpfchen,

Und die Liese hat's Köpfchen

Hat's halb schon gedreht.

Und sie lacht schon und zieht's Mäulchen,

Und sie ziert sich noch ein Weilchen,

Doch dann küßt sie den Hans

Und 's ist alles wieder gut.