Der Abschied des Freundes
F. Valen
Ich stieg vom Pferd und reichte ihm den Trunk
Des Abschieds dar. Ich fragte ihn, wohin
Und auch warum er reisen wolle.
Er sprach mit umflorter Stimme: Du mein Freund
Mir war das Glück in dieser Welt nicht hold!
Wohin ich geh? Ich wandre in die Berge.
Ich suche Ruhe für mein einsam Herz.
Ich werde nie mehr in die Ferne schweifen.
Müd ist mein Fuss und müd ist meine Seele!
Die Erde ist die gleiche überall
Und ewig, ewig sind die weissen Wolken...