Auf Nahmas Schönheit

F. Weingartner

Wenn sie sich zeigt, ruft jeder: Ruhm sei Gott!

Preis ihm, der sie so wunderbar erschuf!

Sie ist die Königin der Frauen. Alle

Sind unterworfen ihrer Herrlichkeit.

Die Nässe ihres Mundes gleicht dem Honig,

Wie Perlen leuchten ihre Zähne auf.

Nichts reicht an ihres Leibes süßen Zauber,

Das Weltall wird durch ihren Gang verwirrt.

Die Schönheit selber schrieb auf ihre Wangen,

Die rosenzarten: Es ist ewig wahr,

Daß außer ihr es keinerlei Vollendung

Und keine Holdheit auf der Erde gibt!