Wie schön leucht't uns der Morgenstern
G. Baldamus
Wie schon leucht't uns der Morgenstern
Am blauen Himmel hoch und fern
Mit seinem hellen Glanze!
Wir reiten bei des Tages Grau'n,
Wir reiten, eh' wir die Sonne schau'n,
Und schwingen Schwert und Lanze.
Die Pappenheimer greisen an,
Wie Windsbraut stürmen Roß und Mann
Daher zum eisernen Tanze.
Trara! tarida! trara!
Hurrah! zum eisernen Tanze.
Lebwohl, lebwohl, mein Herzenslieb!
Und wenn dein Schatz im Felde blieb,
So kommt er dir nicht wieder.
Dann weine nicht die Äuglein roth,
Der schnellste Reiter ist der Tod,
Sprengt mitten in die Glieder.
Doch sitz' ich noch im Sattel fest,
Die Zügel in die Faust gepreßt,
Reit' ich den Beelzebub nieder.
Trara! tarida! trara!
Hurrah! den Beelzebub nieder.
Marsch marsch nun über Stock und Stein!
Hurrah! die blut'gen Sporen ein!
Heraus die blitzende Wehre!
Es braust die Schlacht, es brennt der Kampf,
Wie Donner rollt das Hufgestampf,
Das Fähnlein flattert am Speere.
Ihr Pappenheimer, packt und schlagt,
Daß ihr im Feld den Sieg erjagt
Und unserm Kaiser die Ehre!
Trara! tarida! trara!
Hurrah! dem Kaiser die Ehre!