Der Simurg

G. Bantock

In der Heimath der wirbelnden Stürme allein

der Simurg wohnt am Dämonenstein,

höher als kühn der Vogel fliegt,

auf dem Gipfel, von Eis und Schnee gefügt.

In der Heimath der wirbelnden Stürme allein

der Simurg wohnt am Dämonenstein,

Sein Auge nie müd; die Schwingen nie matt,

so lebt er und schwebt an grausiger Statt.

Kein Zauber bindet, kein Speer ihn schlägt,

wenn pfeilschnell dahin der Sturmwind ihn trägt.

In Eiseshölen, dem Tag unbekannt,

die Schätze er sammelt und häuft unverwandt.

Kein sterblich Auge soll schau'n ihre Pracht,

die der Simurg seit Ewigkeiten bewacht.

Wunder und Weisheit, Himmel und Erd'

sind sein, wenn im Fluge sein Reich er durchfährt.

Der Held ihm gleiche an Macht im Streit,

die Dämonen ihn fürchten in Ewigkeit.