Pierrot pendu
H. Bijvanck
Und ich sah dich nachts an der Laterne:
bleich und traurig hingst du, Pierrot,
trübe schimmerten die späten Sterne,
als der Mond, dein alter Freund, entfloh.
Da im Gassendunkel deine Züge
schmerzlich schienen und gedankenbang,
sann ich über deines Lebens Lüge,
armer Narr am selbstgeknüpften Strang.
Ach ich hab' dich nicht herabgeschnitten,
rührte leise nur an deiner Hand…
Husch! ein Schatten war hinweggeglitten,
der verstohlen mir im Rücken stand.