Ich laufe wie ein Bisam läuft
H. Gál
Ich laufe, wie ein Bisam läuft
im Schatten des Waldes,
das toll ist von seinem eigenen Duft.
Die Nacht ist die Nacht der Maienmitte.
Die Brise ist die Brise des Südens.
Ich verliere meinen Weg und ich wand're;
ich suche was ich nicht erreichen kann
und ich erreiche, was ich nicht suche.
Aus meinem Herzen steigt
und tanzt das Bild meiner eigenen Sehnsucht.
Die lichte Erscheinung zerfließt;
Ich versuche sie festzuhalten,
sie entgleitet mir und führt mich irre.
Ich suche was ich nicht erreichen kann;
ich erreiche, was ich nicht suche.