Da oben wandern Sterne
H. Proch
Da oben wandern Sterne,
Sie wandern ohne Zaudern,
Da unten wandern Flüsse,
Sie wandern und sie plaudern;
Dazwischen wandern Wolken,
Sie wandern und sie klingen,
Mit ihnen wandern Vögel,
Sie wandern und sie singen.
Die Sterne und die Flüsse,
Wie sie so singend wandern,
Die Vögel und die Wolken,
Sie eilen hin zu andern.
Ich aber wand're einsam,
Und einsam ist mein Singen,
Mein Singen und mein Wandern
Kann mich zu Niemand bringen.
Ich wand're und ich singe
Allein in meiner Stube,
Ich singe und ich wand're
Ganz einsam in die Grube.