Auf ein Grab

I. Henning Mankell

O Grab! O Grab! Sind nun in deiner finstern

Behausung all die Reize der Geliebten,

Die ich verlor, dahin? Das Angesicht,

Das noch vor kurzem so voll Frische war,

Ist es schon farblos jetzt und mißgestaltet?

O Grab, du bist doch das Gewölbe nicht

Des Himmels, und du bist doch auch kein Garten:

Wie kannst du bergen denn in deinem Schoße

Ein schlankes Zweiglein und den süßen Mond?