Nacht und Morgenröte

I. Henning Mankell

Am großen Himmel glänzen die Gestirne.

Ihr Funkeln gleicht dem Funkeln deiner Augen,

Wenn du, o meine ängstliche Geliebte,

Bei Nacht das Dunkel um dich her durchforschst,

In Bangnis, daß dich Böses treffen könnte.

Ganz unten an dem Rand der Finsternis

Streift goldig und verklärt die Morgenröte

Mit Lächeln durch die sterbensmüde Nacht.

Beim Anblick solches morgengoldnen Glanzes

Träum ich von deines Haares goldnem Schein.