'S Schwyzerhüsli

J. Nater

I han es Hüsli net und blank

Im liebe Schwyzerland;

Es ist umgeh vo Fichte schlank

Und lehnt a d'Felsewand.

Es bebt nüd vor em Wetterstrahl,

Wenn's ringsum bruust und stürmt;

Es ist im ganze Erdethal

Ke Hus, das Gott so schirmt.

Det obe fast am Himmel lit's

Und s'Vaterland, das heißt me d'Schwyz,

Mi liebi schöni Schwyz.

I han en frohe, heit're Sinn,

En guete Appetit,

Und wenn i uf der Alpe bin,

So fehlt mer währli nüd.

In Städte händ's viel Zank und Strit,

Me meint is Fegfür z'cho;

Da ob sind's ganz ander Lüt,

Die wüsset nüd dervo.

D'rum lob i mir mi myn Wolkesitz

Und s'Vaterland, das heißt me d'Schwyz,

Mi liebi schöni Schwyz.

Nu öppis fehlt mer no is Hus:

E brav's und wacker's Wyb;

I glaub sie chäm wohl mit mir us,

Und hett mi grüsli lieb.

Doch isch mer mengisch angst und bang,

Sie chäm vor mir i [d'Grub,

D'rum blib] i lieber no für lang

En frohe Sennebueb;

Mi Schatz isch d'Sunn, kein schön're git's.

Und s'Vaterland, das heißt me d'Schwyz,

Mi liebi schöni Schwyz.