Der Frühling
J. Schelb
Die Herzen froher Menschen zu verwunden,
Geliebte, nahet sich der Frühlingsheld,
Der Bienen sich zur Bogensehne füget
Und Mangoblüten statt der Pfeile hält.
Die Jungfrau liebt, der Zephyr weht mit Düften,
Die Bäume blühn, der Lotus schmückt die Seen,
Die Nächte ruhig und die Tage labend:
Wie ist im Frühling alles doch so schön!
Wo Teiche mit Juwelengürteln prangen
Und gleich dem Monde glänzt die Mädchenschar,
Wo unter Blumen Mangobäume schwanken,
Da bietet sich des Lenzes Wonne dar.