In der Schlacht

J. Söderman

Es halten im Felde der Reiter Reih'n,

Granaten und Kugeln schlagen ein

und reißen die Glieder

darnieder.

Die halten gehorsam und steh'n gebannt

und fassen nur fester das Schwert zur Hand,

zur Stunde, zur rechten,

zu fechten.

Da schallet des Oberst gewaltiger Ruf,

die Erde erdröhnt von der Rosse Huf,

die Reiter, die schwingen

die Klingen.

Trompeten, die schmettern mit hellem Klang

und wecken im Herzen den wilden Drang,

her, her, um das Sterben

zu werben.

Es starret entgegen ein Lanzenwald,

den brechen die Reiter mit Sturmgewalt;

es liegen am Boden

die Toten.

Da jubeln die Tapfer'n Viktoria!

Doch liegt in dem Sande gar mancher da,

zerstampft von den Rossen,

erschossen.