Scheiden
J. Söderman
Lebt wohl, Kam'raden rings umher,
mein Herzblut fließt dahin,
ich kann mit euch nicht reiten mehr,
der Tod ist mein Gewinn.
Deckt mich nur mit der Fahne zu,
die ich so treue trug;
für eines Fähnrichs letzte Ruh'
ist sie der Deck' genug.
Und wenn die Fahn' im Kampfe wallt,
gedenket alle mein;
lieg' ich im Grab auch starr und kalt,
werd' ich doch bei ihr sein.
Und eins noch will ich euch gesteh'n,
was mir den Tod versüßt:
Sollt' einer je die eine seh'n,
sei sie von mir gegrüßt.