Trost der Sehnsucht
K. Seckendorff
Was wend'st du dich und weinest still,
klingt nur einmal mein Sayten-Spiel?
Laß das Sehnen!
Deiner Trähnen
Sind zu viel.
Wär mir das Herz auch noch so wund,
und öfnetest du nur den Mund,
deine Lieder
machten wieder
mich gesund.
Du schleichst so gern am stillen Bach,
er mischt sich sanft mit deinem Ach!
Horch Fatimme!
Meine Stimme
Tönt ihm nach!
Verwahrt dein Herz getreues Blut,
so spar es auf wie Gold und Gut;
bis du findest
und empfindest
reine Glut.