Nichts ist die Welt mir

Weill, Kurt

Nichts ist die Welt mir,

ihre Lust nur Tand,

denk' ich der Seligkeit,

da deine Hand

von Liebesschauern

zitternd mich umwand.

Da schlürft' ich Wein

von deiner Lippen Süße,

lustwandelte auf deiner Wangen Wiese.

Ich litt ja gern den Tod,

dich zu befrei'n,

bist ja mein Hüter in der Liebe Hain,

der Herzens Glut, sie ist ja dein,

ja einzig dein!

Von deinen Wangen

pflück ich Würze süße,

dein Aug' war Balsam mir vom Paradiese.