Ich würd' auf meinem Pfad

Mozart, Wolfgang Amadeus

Ich würd' auf meinem Pfad' mit Tränen

Oft hin zum fernen Ende seh'n,

Säh' ich nicht Kenner meiner Leiden

So mitleidsvoll am Wege steh'n.

Den Sonnenbrand, der mich entkräftet,

Den Blitz, der meinem Scheitel droht,

Den sieht mein Freund und tritt mir näher

Und ruft: »Ich kenne deine Not.«

Zwar schmerzt es mich, daß er den Jammer

Mit ansieht und, zur Hälfte schwach,

Nichts weiter kann, als mit mir trauern.

Doch ruft mein Herz: »Er weint dir nach.«

Dann brech' ich mutig durch die Dornen:

»Er sieht mich bluten,« sprech' ich dann.

Und wenn ich einst, verblutet, falle,

Dann sag' er: »Der stieg felsenan.«