Nichts um mich klingt. -- Ich höre keinen Ton
P. Klenau
Nichts um mich klingt. -- Ich höre keinen Ton
von deiner Geige lockend um mich werben
zum letzten Tanz, der mich entführt davon.
Spielst du dem Leben nur? und läßt das Sterben
den Tod verstummen? - Freund, ich wüßte kaum,
daß du mir nah, wär nicht ein leis Verfärben
im Umkreis meines Blicks, ein duftiger Flaum,
der alle Dinge schattig überkleidet. -
Da schreck ich auf – und weiß, es ist kein Traum,
und höre unten einen, der vorüber reitet
mit dumpfem Schlag, und hör mit dumpfem Schlag
ein Trommelwirbeln rufen, daß es zeitet
und daß es auszuziehen gilt vor Tag.
Du brauchst nicht aufzuspielen, Werber!
Nur mein Herz mit dumpfen Schlägen, Schlag um Schlag,
ist mein Tambour, o Tod, ist mein Tambour.