Schön sind, doch kalt die Himmelssterne
Strauss, Richard
Schön sind, doch kalt die Himmelssterne,
Die Gaben karg, die sie verleihn;
Für
einen
deiner Blicke gerne
Hin geb' ich ihren goldnen Schein.
Getrennt, so daß wir ewig darben,
Nur führen sie im Jahreslauf
Den Herbst mit seinen Ährengarben,
Des Frühlings Blütenpracht herauf.
Doch deine Augen -- o, der Segen
Des ganzen Jahres quillt überreich
Aus ihnen stets als milder Regen,
Die Blüte und Frucht zugleich!