Und ist halt doch kein Land so schön
T. Gaugler
Und ist halt doch kein Land so schön,
Als wie mein Schweizerland,
Wenn Abends glühn die weißen Höhn
Hoch ob der Felsenwand!
O Gott, mein Gott, wie dank' ich dir,
Daß du es gabst zur Heimath mir!
Und wie die Firn' im Wolkenduft,
Gottlob! so ist es frei,
Frei wie der Adler ob der Kluft
Mit seinem Jubelschrei!
O Gott, mein Gott, wie dank' ich dir,
Daß du es gabst zur Heimath mir!
Und treu ist's wie die Alpenros,
Stark wie der Berge Kranz,
Und traut, ach! wie der blaue Schooß
Des Sees im Mondenglanz!
O Gott, mein Gott, wie dank' ich dir,
Daß du es gabst zur Heimath mir!
Ach nirgends, auch am schönsten Strand,
Blüht mir ein solches Glück;
Gleich zieht's zu meinem Schweizerland
Mich unverwandt zurück!
O Gott, mein Gott, wie dank' ich dir,
Daß du es gabst zur Heimath mir!