Seit den wunderbaren Schöpfungstagen

T. Medek

Seit den wunderbaren Schöpfungstagen

schläft der Gott: wir sind sein Schlaf,

hingenommen, stumpf von ihm ertragen

unter Sternen, die er übertraf.

Unser Handeln stockt ihm in geballter

schlafner Hand und kann nicht aus der Faust,

und so haben seit dem Helden-Alter

unsre dunklen Herzen ihn durchbraust.

Manchmal rührt er sich von unsrer Qual,

schmerzensähnlich zuckts durch seine Glieder,

aber immer überwiegt ihn wieder

seiner Welten heile Überzahl.