Um einen Ander'n
Kienzl, Wilhelm
Spürst du, wie Tag und Nacht in heissem Werben
dich meine dunkle Sehnsucth still umgibt?
Ahnst du, wie tief dich meine Seele liebt,
wie mich das ausfüllt bis zu meinem Sterben?
Er ging wohl wandern,
weil meine Sehnsucht immer bei dir wacht.
Fühlst du es denn, was du as mir gemacht?
Du aber sorgst und wachst um einen Ander'n!