Vollmond

W. Rettich

Leise schwimmt der Mond durch mein Blut …

Schlummernde Töne sind die Augen des Tages

Wandelhin – taumelher –

Ich kann deine Lippen nicht finden …

Wo bist du, ferne Stadt

Mit den segnenden Düften?

Immer senken sich meine Lider

Über die Welt – alles schläft.